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ausstellungen

lasergrafik

_Blau-23--16

      2010

Dual_0426-gr

 

CAOS

Inkjet Print 70 x100 cm 2008

Lichtflug 2007

HELIOS

Inkjet Print 70 x100 cm 2008

Einer Lichtspur hinterherspüren, ihren flüchtigen EINDRUCK anhalten, diesen Moment zur Dauer zu strecken - das ist (ursächlich) Fotografie.
Währende Lichtritzung könnte man dieses Verfahren auch nennen, ein Verfahren, das sich von Anfang an in den Dienst der Abbilderei gestellt hat und sich erst spät (nachdem die Malerei gleichsam _ auch als Resultat der Konfrontation mit dem neuen Medium - ihr den Weg geebnet hat) von dieser Rolle emanzipierte. Erst in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts begann zögerlich ein künstlerisches Hinterfragen des Mediums Fotografie, das letztlich abstraktes Licht-Schatten-Gestalten zeitigte.
 

Peter Lacher hat in seiner künstlerischen Fotografie immer einen rigoros konzeptionellen Zugang verfolgt. Das "Bild" hat sich daher zwingend aus einem gegebenen Setting geformt und unterlag erst in zweiter Linie einem gestalterischen "Wollen". Das Setting wiederum ergab sich jeweils aus einem konkreten Erfahrungswunsch, der sowohl in der Produktion als auch in der Rezeption überprüft und nachvollzogen werden konnte.
 

Die aktuellen künstlerischen Arbeiten Peter Lachers sind konsequenterweise dieser Strategie verpflichtet. Wieder gibt es klar umrissene Settings (=Versuchsanordnungen), die - im Gegensatz zum wissenschaftlichen Experiment - nicht zu wiederholbaren, vorhersehbaren, ununterscheidbaren Ergebnissen führen sollen. Im Gegenteil: Die Irritation der Lichtspur und der sich daraus ergebenden einmaligen "Lichtritzungen" sind bestimmender Zweck der Versuchsanordnungen von Peter Lacher.
 

Das Lichtbündel des Lasers wird aufgesplittet, ab- und umgelenkt, gebrochen. Dies führt zu Lichtspuren, die ihren Ursprung, ihren "Modulationsgrund" niemals preigeben. Oder anders gesagt: Der Bildauslöser materialisiert sich in einer nicht rückprojezierbaren Form.

Dr. Gottfried Goiginger

 

 

 

 

 

 
Lasergrafiken sind Lichtspuren bei denen es durch Lichtwellenüberlagerungen eines oder mehreren Laserbündel zu Lichtverstärkung und Lichtauslöschung kommt. Ein Teil der Strahlen trifft direkt, ein Teil der Strahlen kommt nach dem Durchgang durch ein Hindernis (HOE, Glas oder Folien) zeitversetzt auf die Projektionsfläche und bilden Interferenzmuster. Diese Lichtmuster sind wiederum nur auf Grund der Lichteigenschaft eines Laser möglich sind.

Diese Lichtmuster werden mit Filmmaterial aufgezeichnet, entwickelt und zu Fotos auf traditionellem Fotopapier oder mittels hochwertigen Digitaldruck weiterverarbeitet.